Objektbezogene Beurteilungen von Feuerschutzabschlüssen unter der CE-Kennzeichnung

In der Praxis herrscht punkto objektbezogenen Beurteilungen von Feuerschutzabschlüssen
unter der CE-Kennzeichnung aktuell oft ein Mangel an Information: wann es Ausnahmen von der Bauproduktenverordnung (BPV) gibt und welche vereinfachten Verfahren möglich sind. Dazu kommt, dass derzeit einerseits noch nicht alle Bauprodukte vollständig von harmonisierten Europäischen Normen abgedeckt sind, andererseits aber beispielsweise für die Produktnorm EN 16034 für Türen und Tore mit Feuer- und Rauchschutzeigenschaften nur eine verschränkte Anwendung möglich ist in Verbindung entweder mit EN 13241-1:2003+A2:2016 oder mit EN 14351-1:2006+A2:2016. Das bedeutet, dass zunächst nur eine Kennzeichnung von Brand- und Rauchschutztüren und –fenstern im Außenbereich möglich ist. Was aber ist mit Türen, die sowohl im Innen- als auch im Außenbereich zum Einsatz kommen? Mag. Ing. Robert Brenner, Leiter der Inspektions- und Zertifizierungsstelle Bauprodukte des IBS - Institut für Brandschutztechnik und Sicherheitsforschung GmbH, und Frau Dr. Elisabeth Achatz-Kandut, Rechtsanwältin in Linz, geben einen Überblick über den aktuellen Status Quo.

 

Link zum Artikel in der Zeitschrift BV Brandverhütung vom Juni 2017