Dr. Elisabeth Achatz-Kandut, Rechtsanwältin in Kooperation

Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Graz, Sponsion 1988
Diplomarbeit zum Thema „Gesellschaftsrechtliche Probleme der Publikumsanlagengesellschaft“ bei Univ.-Prof. Dr. Gunter Nitsche.
Assistentin am Institut für Handels- und Wertpapierrecht der Universität Graz.

Promotion 1990, Dissertation zum Thema „Gläubigerschutz und Konzerninsolvenz“ bei Univ.-Prof. DDr. Waldemar Jud.

Von 1990 bis 1993 juristische Assistentin der Geschäftsführung der Steiermärkischen Landesholding GmbH.

Rechtsanwältin seit 2000.

In Kooperation mit der Huber und Partner Rechtsanwälte GmbH.

Neueste Publikationen:

Die Flexiblität des Corona-Kurzarbeitsmodells am Prüfstand - Darf der Arbeitgeber das in der Sozialpartnervereinbarung vorgesehene (reduzierte) Ausmaß der Arbeitszeit einseitig ändern? taxlex, 2020/5 (152-157)

Bauprodukte Verordnung und Wettbewerbsrecht ­­­­­ - Zur CE-Kennzeichnungspflicht beim Vertrieb von Verkehrsschildern Baurechtliche Blätter 23 (bbl 2020, 90-94)

Dr. Elisabeth Achatz-Kandut
 

Aufgriffsrechte im Gesellschaftsvertrag sind auch in der Gesellschafterinsolvenz zulässig

Der OGH hat nun in der jüngst ergangenen Entscheidung klargestellt, dass Aufgriffsklauseln grundsätzlich auch in der Insolvenz zulässig sind und nicht den Einschränkungen der Sonderbestimmungen der Insolvenzordnung unterliegen. Er anerkennt somit das vorrangige Interesse der Gesellschafter, unter sich zu bleiben, schränkt aber die Gestaltungsmöglichkeiten in Bezug auf den Abfindungspreis ein. Demnach ist es sittenwidrig, für den Fall der Exekution und der Insolvenz einen niedrigeren Aufgriffspreis vorzusehen als in anderen Aufgriffsfällen.

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Achtung bei internen Konzernfinanzierungen in der Krise!

Eine aktuelle Entscheidung des OGH bringt eine weitere Verschärfung der Haftung bei Kreditgewährung von Konzerngesellschaften in der Krise. OGH erweitert Erstattungsanspruch auf downstream Kreditgewährung gegen beherrschende Konzernobergesellschaft. OGH bejaht Nachteilsausgleichsanspruch im Konzern bei vertikaler Kreditgewährung (downstream) über den Wortlaut des Eigenkapitalersatzgesetzes (EKEG) und über die Grundsätze des Verbots der Einlagenrückgewähr hinaus.

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